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Liebe Freunde der Pressefreiheit,

das Schicksal von Julian Assange hängt an einem seidenen Faden: Der britische High Court wird diese Woche über den letztmöglichen Berufungsantrag des WikiLeaks-Gründers gegen seine Auslieferung an die USA entscheiden. Dort ist Assange unter dem Spionagegesetz angeklagt. Ihm drohen bis zu 175 Jahre Haft. Deswegen ist es wichtig, dass so viele Menschen wie möglich jetzt ein Zeichen setzen für die Presse- und Informationsfreiheit: Die Anklage gegen Julian Assange muss fallengelassen werden, er muss freikommen!

Dafür setzt sich Reporter ohne Grenzen zusammen mit Amnesty International und dem Verein Digitale Gesellschaft ein: morgen Vormittag, 10 Uhr, vor der US-Botschaft in Berlin. Eine Verurteilung von Julian Assange würde einen Präzedenzfall schaffen, der für die Pressefreiheit und den Journalismus brandgefährlich wäre. Wir dürfen nicht zulassen, dass Journalist*innen sowie Verleger*innen strafrechtlich verfolgt werden, weil sie sich an Aktivitäten beteiligt haben, die für eine im öffentlichen Interesse liegende investigative Berichterstattung notwendig sind.

Am Dienstag und am Mittwoch entscheidet ein Gremium aus zwei Richtern über Assanges letzte Berufung gegen den von der damaligen britischen Innenministerin Priti Patel im Sommer 2022 unterzeichneten Auslieferungsbefehl. Unterstützer*innen von Assange bezeichnen die Anhörung als „Tag X“. Sie leitet die letzte Etappe in seinem Auslieferungsverfahren in Großbritannien ein. Damit rückt eine Auslieferung von Assange gefährlich nahe. RSF hat trotz zahlreicher Hindernisse das gesamte Auslieferungsverfahren in Großbritannien beobachtet, seit nunmehr vier Jahren. Vertreter*innen unserer Organisation werden auch diesmal wieder vor Ort im Gericht sein.

Unterstützen Sie unseren Kampf für Julian Assange und die Pressefreiheit! Setzen Sie zusammen mit uns ein Zeichen, morgen vor der US-Botschaft in Berlin. Vielen Dank!

Ilja Braun
Referent Advocacy

ins Netz gestellt am 19.02.2024

Georg Hans Schlitte

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 - Alle Fremdangaben / Texte seitens des L-Schoenefelder-Almanach ohne Gewähr -

Beiträge : Georg Hans Schlitte / Kurzgeschichten - Autor: Kurt Meran von Meranien

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