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* GUTEN TAG

im FEBRUAR 2024

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Hurra Hurra Hurra

ICH bekomme mehr RENTE! Man(n) sollte es nicht GLAUBEN!

Die Rentenversicherung, legt 88 Cent zu!

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Erlebnisse gibt es, also nee!

Vor etwa 30 Jahren, fiel ich eines Tages um und kam (wurde gefahren) ins Krankenhaus! Als ich zu mir kam, wusste ich nicht wer ich bin. Papiere hatte ich nicht dabei. Obwohl ich eigentlich nie, damals und auch jetzt, ohne Papiere das Haus verlasse. Der Mensch, der mich ins Krankenhaus gebracht/gefahren hatte, hatte meine Papiere versemmelt! Ich wurde untersucht und da (dort) behalten. Das Krankenhauspersonal und irgendwelche andere Leute, untersuchten mich - wurde mir gesagt. Eine eigene Meinung durfte ich nicht haben. Nacheinander wurde ich verschiedenen Arbeitsgruppen/Ärzten vorgestellt und untersucht und schließlich, je nach Meinung der Ärzte nacheinander verschieden eingestuft: Arbeitsunfähig - Berufsunfähig - Erwerbsunfähig - Schwerbehindert! Bekam erst Krankengeld (habe ich nie gesehen, kassierte meine Lebensabschnittgefährtin, als man herausbekommen hatte, wer ich war) und später Rente. Der Witz dabei ist gewesen, dass man den alten Zuwendungsbetrag sofort zurückbuchte, wenn die neue Rente feststand. Ich lebte damals in Berlin und pendelte zwischen Rathaus und Bank und bettelte zwischendurch an irgendeiner Ecke. Schließlich fand mich eine meiner Schwestern (inzwischen gestorben) und brachte mich nach Leipzig. Mietete in Schönefeld eine Einraumwohnung für mich und zog in die Nähe. Seitdem, könnte 2001 gewesen sein, lebe ich da. Ursache für die Schwerbehinderung, soll ein Tumor - Hirntumor gewesen sein. Ich habe meinen Kopf nicht reparieren, operieren lassen und der Tumor war eines Tages weg. War ihm wohl zu langweilig bei mir. Schwerbehindert bin ich nach Meinung der Ärzte, mit meinen 18 Krankheiten (ich habe eine Liste angelegt, weil ich mir nichts mehr merken kann) immer noch. Ach so. Außerdem bin ich links sehschwach (arbeitender grüner Star) und rechts sehe ich fast nichts, trotz mehrmaliger Augenoperationen (grauer Star)! Damit keine Langweile aufkommt, schreibe ich auf, was täglich los ist und stelle das Geschreibsel ins Netz, solange ich noch sehe, was ich schreibe! Einen Fernseher habe ich nicht, da ich nicht in die Ferne sehen kann. Nutze einen alten Laptop, als Fernseher. Auf die Straße gehe ich nur zum Einkaufen, da ich beim Gehen immense Schmerzen habe. Dass Geschreibsel, ist kein Gejammer, sondern ein Zustandsbericht. Ich freue mich jeden Tag auf den nächsten Tag. ...

Kurt Meran von Meranien

Leipzig am 21.02.2024 abends

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Gerichtssendungen

Gestern sah ich wieder eine Gerichtssendung mit Richter Alexander Hold.

Ich sehe mir solche Sendungen gern an, da ich einige Jahre Schöffe an einem Kreisgericht und Vorsitzender einer Konfliktkommission gewesen bin. Allerdings bin ich der Meinung, wenn ein Staatsanwalt brüllt, wie ein Stier, hat er den Beruf verfehlt!

Mein „Einstieg“ als Schöffe war irre!

Der Kaderleiter hatte angerufen, ich hatte Dienst auf einem Stellwerk, und gefragt, ob ich nachmittags was vorhätte. Um sechzehn Uhr finde eine wichtige Versammlung in der Stadt, statt und niemand hätte Zeit. Geh doch einmal hin und berichte dann, was los war!

Es kam öfters vor, dass ich irgendwo für die Bahnhofsleitung unterwegs war, oder kurzfristig auf einem Stellwerk einspringen musste. Siebzehn Stellwerke gab es. Auf vierzehn konnte ich arbeiten. War gesellschaftlich, also „nebenbei“, als Mitglied der Konfliktkommission und Schöffe tätig.

Politisch“ war ich Mitglied und Funktionär der LDPD mit Abschluss der Parteihochschule und Stadtbezirksverordneter.

Es war die übliche „Bauernfängerei“! Aber ich war neugierig und ging hin. Großer Saal mit Kinoeinrichtung. Schrieb mich mit Name, Anschrift, Tätigkeit und gesellschaftlicher Tätigkeit ein.

Der Saal war voll! Meistens jüngere Leute. Nach einer Ansprache, die ich leicht eingeschlafen, glücklich überstand, wurde es ernst!

Man suchte Schöffen und Leiter von Schöffen-kollektiven.

Von meinem Dienstort, einem riesengroßen Bahngelände mit zwei Bahnhöfen und mehreren anderen Bahndienststellen, bin nur ich dort gewesen. Da EINER besser, als KEINER ist, wurde ich, ohne mich zu fragen, zum Leiter des Schöffenkollektivs des Dienstortes berufen!

Diese Funktion habe ich, neben meinen anderen Funktionen (... ), fünfzehn Jahre „ausgeführt“! Da mir nie jemand gesagt hat, was ich eigentlich tun müsste, habe ich auch nichts gemacht! Ich hatte alle in Frage kommenden Dienststellen angerufen, ohne je eine Antwort zu bekommen! Man nahm es zur Kenntnis. Fertig!

Nach einigen Jahren, als einfaches Mitglied der Konfliktkommission des Bahnhofes, wurde ich, unverständlicher Weise, zum Vorsitzenden der Konfliktkommission gewählt, obwohl ich nicht in der SED und der FDJ gewesen bin! Es gab viel zu tun! Denn die Bahnhofsleitung strafte bei Verfehlungen nicht mehr selbst, sondern überließ das „Strafen“ uns! So wie wir handelten, war die KK, in den Augen der Bahnhofsleitung, ein Wohltätigkeitsverein. Wir folgten selten den Anträgen der Bahnhofsleitung. Für die bestraften Beschäftigten, waren wir Geldeintreiber!

Ich wollte zurücktreten. Stieß aber bei der Bahnhofsleitung und der Staatsanwaltschaft auf Widerstand!

Eines Tages ging es um eine GROSSE SACHE! Von einem, auf der Ladestraße stehenden LKW-Anhänger, waren drei nagelneue stählerne Fässer entwendet worden! Solche Fässer, sind absolute Mangelware gewesen!

Die KRIMINALPOLIZEI ermittelte und übergab die Sache uns, der Konfliktkommission! Wir ermittelten auch! Unter uns! Was sollten wir tun?

Der Leiter des Kreisgerichtes, lehnte es ab, mir, auch nicht theoretisch zu helfen, obwohl ich da Schöffe war!

Die Diebe waren, bis auf einen, höhere Dienstgrade. Fast gleichzeitig, musste sich ein Dienststellenleiter der Bahn, auf Antrag der Reichsbahndirektion, verantworten. Wir zogen diese Sache vor und belangten den Leiter, knapp zu 50 Prozent, des Antrages. Die Reichsbahndirektion und der Leiter protestierten! Der Leiter erst, als er bezahlt hatte! Vollkommen irre! Er "besuchte" mich während des Dienstes, auf "meinem" Stellwerk und  versuchte, mich fertig zu machen.

Schließlich folgten wir dem Antrag der Kriminalpolizei, bezüglich der Fässer!

Dass Hallo war groß! Die Bahnhofsleitung, einschließlich Partei und FDJ schäumten! Ihrer Ansicht nach, hätte ein „Du Du Du“ gereicht!

Wir, die Mitglieder der Konfliktkommission, traten geschlossen zurück!

Als Schöffe, war ich ein paar mal nicht den Ansichten der Richter gefolgt und hatte meine Unterschrift unter Urteilen, verweigert!

Trat als Schöffe zurück. Bat um Versetzung zu einem anderen Bahnhof. Und es ging irgendwie, wieder schief. Meine Weiterbildung / Fernstudiumsergebnisse wurden anerkannt und ich durfte mir einen anderen Bahnhof wählen und griff wieder voll in die Sch …! Wurde kurz danach, ich hatte mich mit dem Präsidenten der Reichsbahndirektion angelegt, versetzt und zum Leiter des ersten sozialistischen Bahnhofs der DDR / DR ernannt! Alles rundherum, außer dem ZK der SED, war ensetzt! Ein "Nichtgenosse" in dieser Funktion!

Als die DDR unterging, war ich Reichsbahn-Rat und als ich der Bahn nach Jahren adé sagte, war ich Hauptgruppenleiter Betrieb im Netzbereich der DB! Dass war aber nicht ALLES! Im Privatleben hatte ich auch dauernd Pech, wurde sterbenskrank und floh eines Tages aus den Fängen einer Frau … Da ich alleinlebend, niemand habe, der mir zuhört, schreibe ich meine Erlebnisse auf und stelle sie, als Kurzgeschichten, ins Netz! Schönen Tag noch ...

Kurt Meran von Meranien

20.02.2024

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 Früher sagten wir ganz einfach GUTEN MORGEN !

Heutzutage sage ich, positiv denkend:

Guten Morgen, liebe Sorgen, was ist nun schon wieder los ?

GurdohneGurd

Kurzgeschichten stehen unter https://www.l-schoenefelder-almanach.de/kurzgeschichten-1-1/ ff 8.Woche 2024

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Heute wieder einmal, tolle Nachrichten eingegangen

Facebook: Juliette hat 16 Grüße und Nachrichten - ich kenne keine Juliette!

Neues von KAUFDA: Liebe Dein Haustier - Ich habe KEIN Haustier!

Habe meine Bettwäsche gewechselt. Dabei denke ich immer an meine Geschwister. Alles Mädchen und dabei, zwei Wessidamen. Sie überraschten mich hier immer mit Mitbringseln! Mitbrigsel, die ich nicht gebrauchen konnte. Sie leierten mir jedesmal vor: "Diese Dinge/Sachen, waren im Angebot. Angebote muss man annehmen!" Wenn sie dabei gedacht hätten und etwas kauften, was ich gebrauchen konnte, hätte ich ja nichts gesagt, außer DANKE! Aber so: Bettwäsche für Doppelbetten! Hätte ich eine Nähmaschine gehabt, hätte ich  Laken und Bettbezüge geteilt. Als gelernter Bandagist, kann ich mit Nähmaschine, Nadel und Faden umgehen! Platzdeckchen - ich habe einen Kacheltisch und bekomme nie Besuch. Ich schrieb eines Tages auf, was ich gebrauchen könnte. Da kam die Antwort: "So was war noch nie im Angebot ... Du bist mit nichts zufrieden. Pfui!"

Als Beide gestorben waren, habe ich vieles verschenkt. Dann bekam ich merkwürdigen Besuch. Eine ehemalige Eisenbahnerin, die mir dauernd Vorschriften machen wollte, es aber ablehnte, mit mir  "zu schlafen", außer, ich würde dafür bezahlen. Eine Künstlerin, der ich Leipzig zeigen sollte und eine Frau, die mir "Märchen" erzählte, sind ein und ausgegangen, bis ich die Nase voll hatte. 

Und so lebe ich vor mich hin, ohne Grund und Sinn! Einmal wird es ja vorbeisein ...

Sonntag, 18.Februar 2024

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-GESTERN - HEUTE - MORGEN - ÜBERMORGEN-

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Beiträge : Georg Hans Schlitte / Kurzgeschichten - Autor: Kurt Meran von Meranien

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